Pfingstzeltlager 2025 der Jugendfeuerwehr Höhndorf-Gödersdorf

Dieses Jahr fand nach langer Zeit wieder das traditionelle Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehr vom 06.06.2025 bis zum 09.06.2025 auf dem Sportplatz am Dorfgemeinschaftshaus statt. Pünktlich um 16:30 Uhr ging das Aufbauen der Zelte los – eins für die Kinder und Jugendlichen und eins für die Betreuer. Nachdem alle tatkräftig mit angepackt hatten, wurde auch kurze Zeit später der Grill angeschmissen, gemeinsam Abendbrot gegessen und einige organisatorische Dinge geklärt. Am nächsten Morgen wurde gemeinsam beim Frühstück in den Tag gestartet. Danach hatten die Kinder ein wenig Freizeit, bis es dann zu einem Überraschungs-Spiel kam. „Schlag den Betreuer“, so hieß es. Zwei Mannschaften der Jugendfeuerwehr traten in 15 verschiedenen Spielen gegen einen Betreuer an. Moderiert und geplant wurde das Ganze von der Jugendwartin. Am Ende haben sich die Betreuer nur knapp durchgesetzt. Die Kinder und Jugendlichen sowie auch die Betreuer hatten alle viel Spaß. Ganz nach dem Motto: „Ob wir gewinnen oder nicht: Wir halten zusammen. Denn das ist Feuerwehr.“

Der Samstag war der „ruhigere“ Tag. Die Kinder und Jugendlichen und die Betreuer hatten sich in Gruppen gefunden und Fußball, Volleyball gespielt. Andere haben sich eine Plane geschnappt, Wasser und Spülmittel daraufgekippt und sich über die rutschige Bahn gerutscht. Jeder hatte Spaß an diesem Tag.

Steven Schaumann hatte uns an diesem Tag auch besucht und Eis im Gepäck gehabt. Dies wurde dankend angenommen. Zum Abendessen gab es dann leckere selbstgemachte Lasagne. Nachdem alle satt waren, wurden noch ein paar Spiele gespielt, miteinander gequatscht und dann ging es auch schon ins Bett. Am Sonntag war frühes Aufstehen angesagt, denn es ging ins Arriba nach Norderstedt. Nachdem gefrühstückt wurde, wurden die restlichen Sachen gepackt und dann ging es auch schon los Richtung Schwimmbad. Dort verbrachten wir ein paar lustige Stunden, mit viel Rutschen, Schwimmen und Toben im Wasser. Zum Mittag hat dann jeder eine Portion Pommes bekommen, die unser Wehrführer spendiert hatte. Im Anschluss ging es nach einer Pause noch einmal eine Stunde ins Wasser, bis es dann wieder Richtung Heimat ging. Als wir dann wieder in Höhndorf angekommen sind, dachten wir, wir guckten nicht richtig. Das Zelt der Kinder war mit Wasser überflutet. Es muss so stark geregnet haben, in der Zeit, in der wir weg waren, dass das Zelt die Wassermassen nicht mehr abhalten konnte. Sämtliche Feldbetten und Koffer waren nass. Aber anstatt Gejammer oder Unmut aufkam, hat jeder mit angepackt. Es hieß Ruhe bewahren und sich einen Überblick zu verschaffen. Kurzerhand wurden die Betten und Matratzen, die nass waren, mit dem ein oder anderen Föhn trockengeföhnt und die nassen Klamotten aufgehängt, um sie zu trocknen. Ein kleiner Umzug vom Kinderzelt ins Betreuerzelt hat dann auch reibungslos funktioniert. Somit wurde die letzte Nacht dann gemeinsam in einem Zelt verbracht. Auch hier hat man wieder gesehen, wie sehr die Jugendfeuerwehr zusammenhält und sich gegenseitig hilft und unterstützt, wenn es drauf ankommt. Nach dem aufregenden Tag fielen alle müde ins Bett. Am Montagmorgen hieß es dann Abbauen und Sachen packen. Die Zelte konnten wir dort leider noch nicht abbauen, da diese noch ziemlich nass waren. Also ging es los mit dem Kofferpacken und Bettenzusammenpacken. Das Dorfgemeinschaftshaus wurde auch gereinigt und aufgeräumt. Um 11 Uhr waren wir dann fertig mit Abbauen und Aufräumen, und die Kinder und Jugendlichen wurden wieder von den Eltern abgeholt. Das Pfingstzeltlager war ein großer Erfolg und wird nun wieder sicherlich regelmäßig stattfinden. Ein großer Dank geht auch an die Betreuer, ohne die das Zeltlager nicht möglich gewesen wäre!